Jetzt auf Google SERPs verfügbar: Preissenkung in den Suchergebnissen anzeigen

Google hat eine Ergänzung in den Suchergebnissen veröffentlicht, über die sich Shop-Betreiber freuen werden: "Preissenkung". Wenn diese genutzt wird, sollte sie dabei helfen, mehr Kunden anzuziehen und die Klickrate zu erhöhen.

 

Bislang hat Google noch keine offizielle Ankündigung gemacht, aber ein aufmerksamer Betrachter, der mit der Produktseite von Google Search Central vertraut ist, könnte die Ergänzung bemerkt haben. Während diese Möglichkeit, Preissenkungen hinzuzufügen, bei Shopping-Anzeigen schon seit einiger Zeit verfügbar ist (mehr dazu später), sind diese auf Suchergebnisseiten neu. 


Wichtige Randnotiz: Diese Funktion ist bislang nur für englische Suchergebnisse in den USA verfügbar.

 

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Preissenkung auf Google SERPs: Was ist das?

 

Mit der Preissenkungen (engl. Price Drop) können Käufer sehen, wenn der Preis eines bestimmten Produkts, das Sie verkaufen, unter den Durchschnittspreis fällt, den Sie in der Vergangenheit angegeben haben. Dies geschieht durch die Verwendung von Rich Results auf den SERPs.

 

Falls Sie hiermit nicht vertraut sind: Rich Results sind alle zusätzlichen Informationen auf den Suchergebnisseiten (SERPs), die nicht die blauen Hyperlinks sind. Wir sehen sie die ganze Zeit, wenn wir eine Google-Suche durchführen, und sie sind eines der Hauptelemente, die Google so beliebt gemacht haben.

 

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Die Terminologie ist ein wenig unklar, aber das SEO-Tool Ahrefs hat sich Rich Snippets (was Ihnen vielleicht ein vertrauterer Begriff ist), Rich Results und SERPs-Ergebnisse etwas genauer angeschaut.

 

Rich Results beinhalten: 

  • Bilder
  • FAQs 
  • Bewertungen  
  • Karussells
  • Logos (und Knowledge Panels)


Die gesamte Liste mit Beispielen finden Sie hier.

 

Wie die Preissenkung verwendet wird

 

So beschreibt es Google:

price_drop_google

Wenn Sie den Preis eines Produkts ändern, zeigt Google den aktuellen Preis und dann den typischen Preis in Klammern an. Das sieht so aus:

product-price-drop

 

In diesem Beispiel beträgt der aktuelle Preis des Mixers 200 US-Dollar, aber Käufer können sehen, dass der Händler ihn normalerweise für 300 US-Dollar anbietet. Im Folgenden finden Sie ein Beispiel, das von Brodie Clark auf Twitter gepostet wurde:

 

 

Wie kann die Funktion ‚Preissenkung‘ Ihrem Unternehmen helfen?

 

Der größte Vorteil der Implementierung von Preissenkungen für Ihre Anzeigen ist, dass es den Käufern wirklich zeigt, dass sie ein gutes Angebot erhalten, wenn sie Ihr Produkt jetzt kaufen.

Sie ist daher sinnvoll für Händler, die den Preis ihrer Produkte gelegentlich ändern.

 

Es gibt zwar noch keine Daten für diese neue Funktion, aber anhand ähnlicher Funktionen ist klar, dass sie sich als vorteilhaft erweisen wird. 

 

Studien über Rich Snippets haben zum Beispiel gezeigt, dass sie die Klickraten um gewaltige 677 % erhöhen können.

Und diese „Google-Erfolgsgeschichte" zeigte, dass das Unternehmen seine Shop-Aufrufe um 108 % steigern konnte, nachdem Google es ermöglichte, mehr Informationen über lokale Inventaranzeigen bereitzustellen. 

 

Funktionen wie diese tragen auch dazu bei, sofortiges Vertrauen zwischen Ihnen und Ihrem Käufer aufzubauen, da er alle wichtigen Details und Bewertungen auf einen Blick sehen kann.

 

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So aktivieren Sie die Preissenkung

 

Die Preissenkung erscheint in den organischen Suchergebnissen. Wie können Sie also sicherstellen, dass dies auch für Ihre Produkte gilt?

 

Wie im obigen Screenshot zu sehen, führt Google automatisch einen historischen Preisverlauf Ihrer Preise an und berechnet, wie hoch die Preissenkung ist.

 

Es kommt auf strukturierte Daten und Schemata an. Schauen wir uns an, was strukturierte Daten und Schemata genau sind: 

 

Schema: Laut  Schema.org ist ein Schema „eine Menge von 'Typen', die jeweils mit einer Menge von Eigenschaften verbunden sind". Einige gängige Typen sind Film, Organisation und Person. 

 

Schauen wir uns als Beispiel ein Schema an, das Sie für die Preissenkung verwenden werden:

 

offer

 

Strukturierte DatenStrukturierte Daten verwenden vordefinierte Schemata, um Informationen auf einer Webseite zu organisieren und zu klassifizieren. Sie ermöglichen es, Informationen in Suchmaschinen in bestimmte Gruppen zu kategorisieren und in unserem Fall zur Hervorhebung von Informationen in umfangreichen Ergebnissen zu verwenden.

 

Okay, nachdem wir nun diese Begriffe definiert haben, werfen wir einen Blick auf das Schema mit dem Namen „Offer" (nicht zu verwechseln mit AggregateOffer). Dieses Schema müssen Sie zu Ihren strukturierten Daten hinzufügen.

 

offer_schema_structured_data

Tipp: Möglicherweise müssen Sie die Hilfe eines Programmierers in Anspruch nehmen, oder Sie fühlen sich halbwegs sicher im Umgang mit Programmiersprachen. Google hat auch einen sehr hilfreichen Artikel darüber, wie strukturierte Daten funktionieren, veröffentlicht.


Das Hinzufügen von strukturierten Daten – Schritt für Schritt:

  1. Fügen Sie Offers hinzu, was in diesem Fall die erforderliche Eigenschaft ist. Sie können sich auch das Video von Google ansehen, in dem erklärt wird, wo Sie die Daten auf Ihrer Seite platzieren können:

  2. Stellen Sie sicher, dass Sie sich an die Richtlinien halten, die Sie hier finden können.

  3. Jetzt sollten Sie einen Rich Results-Test durchführen, um sicherzustellen, dass der Code in Ihrer Seite validiert ist. Google hat eine Seite , um den Test durchzuführen

  4. Führen Sie den Test auf ein paar Ihrer Seiten aus und überprüfen Sie, wie Google Ihre Seiten wahrnimmt.

  5. Der letzte Schritt ist die Aufforderung an Google, Ihre URLs neu zu crawlen.

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Preissenkung und Google Shopping

 

Wie wir bereits erwähnt haben, ist es bereits möglich, einen niedrigeren Preis für Ihre Shopping-Anzeigen anzugeben. Der ursprüngliche Basispreis wird durchgestrichen und der neue Verkaufspreis erscheint dann daneben. 

 

sale_price

Dies erreichen Sie durch die Verwendung des erforderlichen Preisattributs sowie des optionalen sale_price-Attributs. Ein wertvoller Teil jeder Rabattstrategie. Beachten Sie unbedingt diese Anforderungen

  • Der Verkaufspreis muss niedriger sein als der Grundpreis
  • Die Differenz muss größer als 5% und kleiner als 90% sein
  • Sie müssen einen gültigen Grundpreis haben
  • Der Grundpreis des Produkts muss in den letzten 200 Tagen mindestens 30 Tage lang aktiv gewesen sein (nicht jedoch am Stück)

 

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Abschließende Gedanken

 

Diese neue Änderung steht im Einklang mit dem zuvor erklärten Ziel von Google, Käufern zu helfen, die neuesten und besten Angebote zu finden, während sie nach Produkten suchen. 

Damit Kunden nach einem Kauf zufrieden sind, wollen sie wissen, dass sie das absolut beste Produkt zu einem guten Preis gewählt haben. Das ist der Grund, warum die Implementierung von Promotions bei den Shopping-Angeboten so gut funktioniert. 


Wir sind gespannt, was Google zum Thema Preissenkung noch zu sagen hat und freuen uns auf mehr Beispiele und Daten aus der Praxis. 

 

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Erstellt mit    von  DataFeedWatch

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